Chronik

1969

Engagierte Schwabacher Bürgerinnen und Bürger, Vertreter beider christlicher Kirchen und verschiedener Sozialorganisationen gründen den Verein Familien- und Altenhilfe e.V. Schwabach. Die erste Einsatzleiterin richtet sich ihr Büro in ihrem Reihenhaus ein.

1974

Bereits fünf Jahre nach Gründung des Vereins wird die Zahl der Helferinnen von 14 auf 25 aufgestockt und die Einsatzzeiten mehr als verdoppelt.

1978

Im Pfarrhaus St. Sebald kann ein eigener Büroraum genutzt werden. 1980 wird die Zusammenarbeit mit der Caritas Eichstätt intensiviert. Zuschussanträge können nun über den Verband gestellt werden. In den Jahre 1969 – 1988 sind folgenden Einsatzleiterinnen für die Familien- und Altenhilfe e.V. tätig:

1969     Elisabeth Hintze

1973     Thea Kleinert

1974     Gerda Wolf

1978     Elisabeth Lämmermann

1988

Frau Rosy Stengel übernimmt die Leitungsfunktion von Frau Elisabeth Lämmermann. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Teil der Pflegekosten bereits von den Krankenkassen übernommen.

1990

Der erste Zivildienstleistende Christian Kolb nimmt für 15 Monate bei der Familien- und Altenhilfe e.V. seinen Dienst auf. Da die Aufgaben in der Pflege immer umfangreicher werden, übernimmt Frau Annelene Stumpp die Aufgaben als Pflegedienstleitung. Frau Ilse Rein wird ihre Stellvertretung.

1991

Der langjährige 1. Vorsitzende Oskar Müller übergibt seine Aufgaben an die neue Vorsitzende Hildegard Schubert.

1992

Im neuen Verwaltungsgebäude des Gundekar-Werks in der Penzendorfer Str. kann die Familien- und Altenhilfe e.V. neue Räume beziehen. Neben Büroräumen stehen nun auch Kellerräume und eine Garage zur Verfügung. Mit dieser Erweiterung ist die Familien – und Altenhilfe auf die zukünftigen Aufgaben gut vorbereitet.

1994

Die ersten Faschingsnachmittage werden in den Räumen der Penzendorfer Str. für die Pflegekunden und Mitglieder ausgerichtet. Im Jahr 2003 kann sogar die Galerie Gaswerk als Veranstaltungsort gewonnen werden. 

1995

Die Familien- und Altenhilfe e.V. wird Träger der Schwabacher Tafel und schließt sich später der bundesweit tätigen  Dachverband "Tafeln Deutschland" an. In der Luitpoldschule Schwabach eröffnet die erste Mittagsbetreuung. Es folgen weitere Kooperationen für die Mittagsbetreuung in Schwabacher Grundschulen und Hauptschulen. Ein Angebot für Ferienbetreuung wird zudem etabliert.

1996

Die Familien- und Altenhilfe e.V. startet in der Regelsbacher Straße mit ihrer Heilpädagogische Tagesstätte.

2002

Die Schwabacher Tafel zieht in ihre neuen Laden am Spitalberg ein.

In Bereich der ambulanten Sozialstation wird ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt und die Organisationsstrukturen werden optimiert.

2003

Hildegart Schubert wird als Vorsitzende von Stefan Kosmann abgelöst.

2005

In der Gundekarstraße startet eine Betreuungsgruppe für Senioren.

Unter der Initiative des Projekts "Soziale Stadt" initiiert die Familien – und Altenhilfe e.V. einen Second-Hand Laden "2te Chance". 

2006

Im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt" wird das Zeitungscafe im "Laden am Eck" eröffnet.

2007

Die Mitarbeiteranzahl wächst auf knapp 120. Das Team wird von 25 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Aufgrund neuer Aufgaben werden zusätzliche Räume in der Penzendorfer Str. angemietet.

2008

Die Geschäftsführerin Rosy Stengel erhält für ihr soziales Engagement für die Stadt Schwabach die Dankurkunde der kommunalen Verdienstmedallie.

Die Mittagsbetreuungen an den Schwabacher Grundschulen werden zu Langzeitgruppen erweitert und die Familien- und Altenhilfe e.V. wird im Schuljahr 2008/2009 Kooperationspartner für die erste gebundene Ganztagsklasse an der Karl-Dehm-Schule.

In Kooperation mit der Berufsschule Schwabach und dem Bezirk Mittelfranken, sowie mit der Unterstützung der Familien- und Altenhilfe e.V. gibt es in Schwabach das 1. Berufseinstiegsjahr für Schülerinnen und Schüler, die keine Lehrstelle gefunden haben.

2009

Der Verein feiert sein 40jähriges Vereinsjubiläum in der Arche von Str. Sebald.

Frau Ursula Kaiser-Biburger wird 1. Vorsitzende und Herr Martin Kastler ersetzt Herrn Johannes Bienert als 2. Vorsitzenden.

Im Schuljahr 2009/10 werden in der Karl-Dehm-Schule und im Sonderpädagogischen Förderzentrum in Kooperation mit der Familien- und Altenhilfe e.V. die ersten offenen Ganztagsschulen eingeführt.

Ausgebildete Alltagsbegleiter erweitern das Angebot für Betreuung und Begleitung von älteren Menschen.

Im Februar wurde an der Christian-Maar-Schule von Hans Potzler die Kinderwerkstatt ins Leben gerufen.

2010

Die Schwabacher Realschule bietet mit Unterstützung der Familien- und Altenhilfe e.V. eine Lern- und Studierzeit für Schülerinnen und Schüler an.

2011

Die Geschäftsführerin Frau Rosy Stengel erhält für ihr soziales Engagement das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschlands (Bundesverdienstkreuz / Kat. Ritterkreuz).

Im Schuljahr 2011/12 werden an der Realschule die ersten beiden Gruppen der offenen Ganztagsschule gestartet. Die Familien– und Altenhilfe e.V.  ist inzwischen größter Kooperationspartner der Schwabacher Schulen für die Nachmittagsbetreuung.

Die Mitarbeiterzahl steigt auf über 125, insgesamt mehr als 30 Ehrenamtliche unterstützen die Schwabacher Tafel, die Kinderwerkstatt an der Christian-Maar- Schule und sind als Alltagsbegleiter tätig.

Zum 01.10.2011 übergibt Frau Rosy Stengel den Führungsstab nach 23 Jahren an die neue Geschäftsführerin Frau Andrea Schmidt.

Die assoziierte korporative Mitgliedschaft beim Caritasverband wird zum 31.12.2011 aufgelöst.

2012

Die Familien- und Altenhilfe e.V. wird Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Auch der Paritätische Wohlfahrtsverband hat in seinem Leitbild die Überkonfessionalität und Überparteilichkeit verankert. Beides ist in der Satzung der Familien- und Altenhilfe e.V. als Grundsatz abgebildet. Am Ende des Jahres wird in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Satzung des Vereins angepasst.

Die Kinderwerkstatt der Christian-Maar-Schule feiert 15-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Generationen machen Schule“ erhält die Kinderwerkstatt vom Rotaryclub Kaiserburg Nürnberg eine Spende für die Sanierung und Neuausstattung der Räumlichkeiten.

2013

Anfang 2013 musste der „Laden am Eck“ geschlossen werden.

Die langjährige Pflegedienstleitung Frau Annelene Stumpp wird in den Ruhestand verabschiedet.

Frau Jenny Fleischmann, Diplom Pflegewirtin (FH), übernimmt die Leitung des ambulanten Pflegediensts.

Mit der Johannes-Helmschule, der Christian-Maar-Schule und der Wirtschaftsschule können im gebundenen und offenen Ganztagesbereich weitere Schulen für eine Zusammenarbeit gewonnen werden.

Ende des Jahres wird das Kuratorium neu gewählt.

2014

Der Verein wird 45 Jahre alt.

Unter dem Titel "UnternehmensWert: Mensch" rückt die Familien- und Altenhilfe e.V. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch stärker in den Fokus ihres Handelns.

2015

An der Berufsschule startet die erste Klasse für unbegleitet minderjährige Flüchtlinge in Kooperation mit der Familien- und Altenhilfe e.V. Zudem wird der Bereich Schulkooperationen mit dem Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium und der Grundschule Rohr ergänzt.

2016

Im März beginnt die Familien- und Altenhilfe e.V. mit den Aufbau der Quartiersarbeit für Seniorinnen und Senioren. Zielsetzung ist die gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und das Umfeld der Bewohnerinnen und Bewohner so zu gestalten, dass sie so lange wie möglich zu Hause wohnen können. Die Quartiersarbeit wird von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert.